Achtung!!! Attention!!
This page is concerning the sales of cats in Pet-Shops, which is a recent problem here in Germany.
You
have the Short Story of Lea the Puppy from J. Ellis in the original version,
and can make this available to us, your help will be highly appreciated.
Wir sind auf dem Weg zurück ins vorige Jahrhundert
denn Katzen dürfen wieder offiziell in Zoohandlungen verkauft werden.
Bitte unterstützen Sie uns, das Leid von Katzenkindern zu verhindern, damit wir solch einen Anblick in keiner Zoohandlung noch einmal sehen müssen:
Diese Aufnahme zeigt ein Perser-Jungtier im Glaskasten eines Zoofachgeschäftes, aufgenommen im Juli 2008
.
Jeder, der ein
Tier aus der Zoohandlung kauft,
macht sich mitschuldig am Leid dieser Tiere und bevor Sie sich zu einem Kauf in
solch einem Geschäft verleiten lassen,
so lesen Sie bitte, die wahre Geschichte von Lea:
Ich weiß nicht mehr viel von dem Ort, wo ich
geboren bin.
Es war eng und dunkel und nie spielte ein Mensch mit uns.
Ich erinnere mich noch an Mama und ihr weiches Fell, aber sie war oft krank und
sehr dünn.
Sie hatte nur wenig Milch für mich und meine Brüder und Schwestern.
Die meisten von ihnen waren plötzlich gestorben.
Als sie mich meiner Mutter wegnahmen, hatte ich furchtbare Angst und war so
traurig.
Meine Milchzähne waren kaum durchgestoßen und ich hätte meine Mama doch
noch so sehr gebraucht.
Arme Mama, es ging ihr so schlecht.
Die Menschen sagten,
dass sie jetzt endlich Geld wollten und dass das Geschrei meiner Schwester und
mir ihnen auf die Nerven ginge.
So wurden wir eines Tages in eine Kiste verladen und fortgebracht.
Wir
kuschelten uns aneinander und fühlten wie wir beide zitterten, ohnmächtig vor
Angst.
Niemand kam, um uns zu trösten.
All diese seltsamen Geräusche und erst
noch die Gerüche, wir sind in einem "Petshop", einem Laden, wo es viele Tiere
gibt.
Einige kläffen, andere piepsen, einige pfeifen.
Wir hören auch das Wimmern
von anderen Kätzchen.
Meine Schwester und ich drücken uns eng zusammen in
dem kleinen Käfig.
Manchmal packt uns jemand und hebt uns hoch, um uns zu
begutachten.
Einige sind freundlich und streicheln uns, andere sind grob und tun
uns weh.
Oft hören wir sagen: "Oh, sind die süß, ich will eines". Aber dann
gehen die Leute wieder fort.
Letzte Nacht ist meine Schwester gestorben.
Ich habe meinen Kopf an ihr weiches
Fell gelegt und gespürt, wie das Leben aus dem dünnen Körper gewichen ist.
Ich
soll verbilligt abgegeben werden, damit ich bald wegkomme.
Niemand beachtet
mein leises Weinen, als meine Schwester weggeworfen wird.
Heute ist eine Familie gekommen und hat mich gekauft!
Jetzt wird alles gut.
Es
sind sehr nette Leute, die sich tatsächlich für mich entschieden haben.
Sie
haben gutes Futter und einen schönen Napf dabei und das kleine Mädchen trägt
mich ganz zärtlich auf den Armen.
Ihr Vater und ihre Mutter sagen, ich sei ein
ganz süßes und braves Kätzchen.
Ich heiße jetzt Lea.
Ich darf meine neue Familie auch ablecken, das ist wunderbar.
Sie lehren mich
freundlich, was ich tun darf und was nicht, passen gut auf mich auf, geben mir
herrliches Essen und viel, viel Liebe.
Nichts will ich mehr, als
diesen wunderbaren Menschen gefallen und es gibt nichts Schöneres als mit dem
kleinen Mädchen herumzutollen und zu spielen.
Erster Besuch beim Tierarzt.
Es war ein seltsamer Ort, mir schauderte.
Ich bekam
einige Spritzen.
Meine beste Freundin, das kleine Mädchen, hielt mich sanft und
sagte es wäre o.k., dann entspannte ich mich.
Der Tierarzt schien meinen
geliebten Menschen traurige Worte zu sagen, sie sahen ganz bestürzt aus.
Ich
hörte etwas von schweren Mängeln und von Dysplasie E und von Herz zwei.
Er
sprach von wilden Zuchten und dass meine Eltern nie gesundheitlich getestet
worden seinen.
Ich habe nichts von alledem gegriffen, aber es war furchtbar,
meine Familie so traurig zu sehen.
Jetzt bin ich sechs Monate alt.
Meine gleichaltrigen Artgenossen sind wild und
stark, aber mir tut jede Bewegung weh.
Die Schmerzen gehen nie weg.
Außerdem
kriege ich gleich Atemnot, wenn ich nur ein wenig mit dem kleinen Mädchen
spielen will.
Ich möchte so gerne eine kräftige Katze sein, aber ich schaffe es
einfach nicht.
Vater und Mutter sprechen über mich.
Es bricht mir das Herz, alle
so traurig zu sehen.
In der Zwischenzeit war ich oft beim Tierarzt und immer
wieder hieß es "genetisch" und "man kann nicht machen".
Ich möchte draußen in
der warmen Sonne mit meiner Familie spielen, möchte rennen und hüpfen.
Es geht
nicht.
Letzte Nacht war es schlimmer als eh und je.
Ich konnte nicht einmal mehr
aufstehen um zu trinken, nur noch schreien vor Schmerzen.
Sie tragen mich ins Auto.
Alle weinen.
Sie sind so seltsam.
Was ist los? War ich
böse? Sind sie am Ende böse auf mich?
Nein, nein, sie liebkosen mich ja so
zärtlich.
Ach, wenn nur diese Schmerzen aufhörten!
Ich kann nicht einmal die
Tränen vom Gesicht des kleinen Mädchens ablecken.
Aber wenigstens erreiche ich
ihre Hand.
Der Tisch beim Tierarzt ist kalt.
Ich habe Angst!
Die Menschen weinen in mein
Fell, ich fühle, wie sehr sich mich lieben.
Mit Mühe schaffe ich es, ihre Hand
zu lecken.
Der Tierarzt nimmt sich heute viel Zeit und ist sehr freundlich und
ich empfinde etwas weniger Schmerzen.
Das kleine Mädchen hält mich ganz sanft,
ein kleiner Stich....
Gott sei Dank, der Schmerz geht zurück. Ich fühle tiefen
Frieden und Dankbarkeit.
Ein Traum:
Ich sehe meine Mama, meine Brüder und Schwestern auf einer großen
grünen Wiese.
Sie rufen mir zu, dass es dort keine Schmerzen gibt, nur Frieden
und Glück.
So sage ich meiner Menschenfamilie "Auf Wiedersehen", auf die einzig
mir mögliche Weise:
Mit einem sanften Schnurren und einem kleinen Schnuffeln.
Viele glückliche Jahre wollte ich mit
euch verbringen, es sollte nicht sein.
Statt dessen habe ich euch so viel Kummer gemacht.
Es tut mir leid, ich war halt nur eine Händlerware.
Gedanken eines Händlerkittens
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